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Kirche

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Wallfahrt in Haschagen


Rettet die Kirche in Haschagen vor dem Verfall!

Liebe Haschager,
Liebe Freunde von Haschagen,

die Kirche in Haschagen ist wie viele andere Kirchen in der alten Heimat vom Verfall bedroht (s. a. den folgenden Schriftverkehr zwischen Irmgard Linder und dem Bezirkskonsistorium in Hermannstadt). Viele Möglichkeiten den Verfall aufzuhalten, haben wir, die wir weit weg von Haschagen leben, nicht.

Mit Spenden können wir jedoch versuchen, zumindest das Notwendigste reparieren zu lassen.

Jede Spende ist willkommen.

Spenden können auf das Konto der HOG Haschagen überwiesen werden.

    Konto-Nr.:

    40183808

    BLZ:

    12030000

    Bank

    Deutsche Kreditbank

    Kontoinhaber:

    Karin Funk

 

 


 


Kommunikation zwischen Irmgard Linder, HOG Vorsitzende und Familie Gekel wohnhaft in Haschagen

Hallo liebe Frau Linder,

vielen Dank für Ihre Mail. Es freut uns zu hören, dass bei vielen Landsleuten das Interesse für die alte Heimat noch da ist. Eben dieses Interesse und die Verbundenheit die wir immer für unsere Heimat empfunden haben, um nur einen unserer Beweggründe für die „Heimkehr“ zu nennen, waren für uns ausschlaggebend. Wir, mein Mann (51J) und ich (47J) sind 1980 bzw. 1982 aus Heltau nach Deutschland ausgewandert. Nach 25 Jahren (bzw. 23) sind wir durch Zufall nach Haschagen gelangt wo wir den Hof Nr. 292, gegenüber von Adi und Andreas Sander, gekauft haben. Wir haben auch eine 20-jährige Tochter, die mit Ihrem Freund und mit unserer Enkeltochter in der Nähe von Göttingen lebt.

Nun aber zu den von Ihnen gestellten Fragen in Bezug auf die Kirche. Wo das Inventar der Kirche sich im Einzelnen befindet werden wir demnächst vom Dekan Cosoroaba erfahren (hoffen wir zumindest) weil nach der sogenannten Revolution wurde das Inventar vieler Kirchen in Sicherheit gebracht. Daher gehen wir davon aus, dass mittlerweile eine Inventarliste aufgestellt wurde.

Wir hatten von einer rum. Firma einen verbalen Kostenvoranschlag was die Reparatur der Regenrinnen betrifft, bekommen. Mittlerweile waren von der GTZ ein Architekt und eine Architektin (er ausgewanderter Sachse, sie Szecklerin) vor Ort. Die beiden haben eine profesionelle Bestandsaufnahme aller Schäden vorgenommen, fototechnisch und schriftlich. Sie haben stundenlang zusammen mit meinem Mann in der eisigen Kälte gearbeitet. Danach konnten sich die drei bei heißem Tee und Kuche bei uns aufwärmen.

Die Schadensbestandsaufnahme erfolgte kostenlos. Nach Auswertung der Aufnahmen wird ein Schadensbericht erstellt nebst Kostenvoranschlag für Materialien und Reparatur. Aus was für Gelder die Maßnahme finaziert wird steht noch offen.

Das Mitwirken der GTZ erfolgt im Rahmen eines Projekts das in mehreren Phasen geglieder ist. Phase eins besteht in der Schadensaufstellung und Reparatur der Dächer, Rinnen und Fallrohre. Phase zwei und drei (Reparatur des Mauerwerks aussen und innen) erfolgt nach bestimmten Kriterien wie z. B. Nutzung der Kirchen u.a.

Vielleicht gelingt es uns die GTZ auch für die Phasen zwei und drei für die Kirche in Haschagen zu gewinnen und zwar im Rahmen eines anderen Projektes das wir als Verein „Kunstkolonie Haschagen“ verwirklichen wollen. Hierzu aus Platzgründen beim nächsten mal.

Liebe Grüsse

Gabi+Hans Gekel


Kommunikation zwischen Irmgard Linder, HOG Vorsitzende und dem
Evangelischen Bezirkskonsistorium A.B. Hermannstadt

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